Rezept aus der Kronenkarte: Winter 2012
Cicorino rosso
Aus der Winterkarte 2012 präsentieren wir Ihnen einen erfrischenden und nahrhaften Salat: Ein Vegi-Starter, der es in sich hat.

Vorspeise für 4 Personen, Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten.
Zutaten
- 80 g
- braune Linsen (oder auch rote oder grüne)
- 1
- Schalotte
- 2
- Dörrfeigen
- 4 EL
- Olivenöl
- 4 EL
- Aceto Balsamico
- Salz und Pfeffer
- 200 g
- Cicorino rosso
- ⅓ Bund
- glattblättrige Petersilie
- 1
- Orange
Zubereitung
1.Linsen in Wasser ca. 20 Minuten knapp weich kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen.
2.Schalotte hacken. Feigen in Würfel schneiden. Beides in etwas Öl andünsten.
3.Linsen dazugeben und kurz mitdünsten. Pfanne vom Herd ziehen. Die Hälfte des Balsamico darüberträufeln. Linsen mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4.Cicorino rosso in 1 cm breite Streifen schneiden, waschen und gut abtropfen lassen.
5.Den Salat mit dem restlichen Balsamico und Öl mischen und leicht salzen.
6.Den Salat auf Tellern anrichten. Balsamico-Linsen darauf verteilen. Petersilie grob hacken und darüberstreuen.
7.Aus der Orange feine Filets schneiden und auf dem Salat dekorieren.
Um die Bitterkeit des Salates zu mindern, können Sie den geschnittenen Cicorino rosso für 10 Minuten in lauwarmes Wasser legen.
Dass die roten Köpfe des Cicorino rosso heute auf jedem Gemüsemarkt selbstverständlich neben ihren botanischen Verwandten Chicorée, Endivie und Zuckerhut liegen, ist den Gastarbeitern aus dem Süden zu verdanken. Nördlich der Alpen ist der Cicorino-Anbau erst ab 1985 in Schwung gekommen. Die wichtigsten Produktionsgebiete liegen aber nach wie vor in Italien, vor allem um den Lagunenort Chioggia an der Adria.
Auf dem Markt findet man den Cicorino rosso von Oktober bis Mai, so schätzt man in der Schweiz den Cicorino eher als Wintersalat. Dabei ist er eigentlich ein Gemüse und lässt sich auch warm essen, am besten grilliert oder frittiert. Geschmacklich ein Solitär, harmoniert er nicht mit allem, aber in einem Risotto, als Beigemüse zu Teigwaren oder Fleischgerichten von Lamm und Schwein ist er die ideale Ergänzung.

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